Bundesprogramm

Förderprogramm Digital Jetzt

Mit dem Programm „Digital Jetzt" unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz kleine und mittlere Unternehmen bei der Investition in digitale Technologien. Du erhältst Zuschüsse von bis zu 100.000 Euro — das sind bis zu 50 % Deiner förderfähigen Kosten. Hier erfährst Du alles, was Du wissen musst.

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Was wird gefördert?

Das Programm „Digital Jetzt" deckt zwei große Bereiche ab: Investitionen in digitale Technologien und die Qualifizierung Deiner Mitarbeitenden. Damit ist es eines der vielseitigsten Förderprogramme für KMU in Deutschland.

Im Bereich digitale Technologien werden unter anderem KI-Lösungen, Cloud-Anwendungen, Big-Data-Analysen, IT-Sicherheitslösungen und Sensorik gefördert. Auch die Einführung von ERP-Systemen, CRM-Software oder branchenspezifischen Anwendungen fällt unter die Förderung, sofern sie einen klaren Digitalisierungsfortschritt darstellen.

Im Bereich Qualifizierung kannst Du Schulungen, Weiterbildungen und Zertifizierungen für Deine Mitarbeitenden fördern lassen. Das ist besonders wertvoll, denn die beste Technologie bringt wenig, wenn Dein Team sie nicht effektiv nutzen kann.

Modul 1: Digitale Technologien

  • KI- und Machine-Learning-Lösungen
  • Cloud-Computing und SaaS-Anwendungen
  • Big Data und Datenanalyse-Tools
  • IT-Sicherheit und Datenschutz
  • Sensorik und IoT-Infrastruktur

Modul 2: Qualifizierung

  • Schulungen zu neuen Technologien
  • IT-Sicherheitsweiterbildungen
  • Datenanalyse- und KI-Trainings
  • Change-Management-Workshops

Voraussetzungen und Konditionen

Damit Dein Antrag erfolgreich ist, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Hier die wichtigsten Eckdaten auf einen Blick.

Wer kann beantragen?

  • KMU mit 3 bis 499 Mitarbeitenden
  • Sitz oder Niederlassung in Deutschland
  • Alle Branchen und Wirtschaftszweige
  • Handwerksbetriebe und freie Berufe

Wie hoch ist die Förderung?

  • Bis zu 50 % der förderfähigen Kosten
  • Maximal 100.000 Euro Zuschuss
  • Mindestfördersumme: 17.000 Euro
  • Bonus bei Wertschöpfungsnetzwerken

Zeitlicher Rahmen

  • Projektlaufzeit: max. 12 Monate
  • Antragstellung jederzeit möglich
  • Bearbeitungszeit: ca. 6-10 Wochen
  • Beginn erst nach Bewilligung

Förderfähige Kosten im Detail

Nicht alle Ausgaben sind automatisch förderfähig. Hier siehst Du, welche Kosten Du ansetzen kannst und welche ausgeschlossen sind.

Förderfähig

  • Software-Lizenzen und SaaS-Abonnements (für die Projektlaufzeit)
  • Hardware, die für die neue Software zwingend erforderlich ist
  • Dienstleistungen externer IT-Berater und Implementierungspartner
  • Kosten für die Migration und Integration bestehender Systeme
  • Schulungen und Zertifizierungen für Deine Mitarbeitenden
  • Projektmanagement-Kosten im Zusammenhang mit der Implementierung
  • Kosten für IT-Sicherheitsmaßnahmen und Datenschutz-Audits

Nicht förderfähig

  • Standard-Office-Software und Betriebssysteme
  • Reine Hardware-Anschaffungen ohne Software-Bezug
  • Eigenleistungen und interne Personalkosten
  • Bereits begonnene Maßnahmen vor Antragstellung
  • Kosten für den laufenden Betrieb und Wartung
  • Grundstücke, Gebäude oder bauliche Maßnahmen
  • Finanzierungskosten und Zinsen

Antragstellung Schritt für Schritt

Wir begleiten Dich durch den gesamten Antragsprozess. So stellst Du sicher, dass alles reibungslos funktioniert und Du die maximale Förderung erhältst.

1

Digitalisierungsplan erstellen

Beschreibe Dein Vorhaben detailliert: Welche digitalen Technologien willst Du einführen? Welche Prozesse werden optimiert? Welchen Nutzen erwartest Du? Der Digitalisierungsplan ist das Herzstück Deines Antrags und entscheidet maßgeblich über die Bewilligung.

2

Angebote einholen

Hole mindestens zwei vergleichbare Angebote von qualifizierten Dienstleistern ein. Die Angebote müssen die förderfähigen Kosten klar aufschlüsseln und einen direkten Bezug zu Deinem Digitalisierungsplan haben.

3

Online-Antrag ausfüllen

Der Antrag wird über die Förderplattform des BMWK eingereicht. Du benötigst Deine Unternehmensdaten, den Digitalisierungsplan, die Angebote und eine De-minimis-Erklärung. Wir helfen Dir dabei, alle Felder korrekt auszufüllen.

4

Bewilligung abwarten

Nach Einreichung prüft die Bewilligungsstelle Deinen Antrag. Dies dauert in der Regel 6 bis 10 Wochen. Wichtig: Starte Dein Projekt erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheids, sonst verlierst Du den Förderanspruch.

5

Projekt umsetzen und abrechnen

Nach der Bewilligung setzt Du Dein Projekt innerhalb der genehmigten Laufzeit um. Am Ende reichst Du einen Verwendungsnachweis ein, der alle Rechnungen und Zahlungsbelege enthält. Der Zuschuss wird anschließend ausgezahlt.

Unsere Empfehlung für Deinen Antrag

Der häufigste Grund für eine Ablehnung ist ein unvollständiger oder ungenauer Digitalisierungsplan. Investiere ausreichend Zeit in die Beschreibung Deines Vorhabens und stelle den konkreten Nutzen für Dein Unternehmen heraus. Beschreibe nicht nur, welche Technologie Du einführen willst, sondern auch warum genau diese Lösung für Dein Unternehmen die richtige ist.

Achte außerdem darauf, dass die Angebote Deiner Dienstleister klar strukturiert sind und die einzelnen Kostenpositionen nachvollziehbar aufgeschlüsselt werden. Pauschale Angebote ohne detaillierte Aufstellung führen fast immer zu Rückfragen und Verzögerungen. Wenn Du unsicher bist, lass uns Deinen Antrag gemeinsam prüfen — wir wissen, worauf die Bewilligungsstelle achtet.

Bis zu 100.000 Euro Zuschuss sichern

Lass Dein KI-Projekt nicht am Budget scheitern. Wir prüfen Deine Förderfähigkeit, erstellen gemeinsam den Digitalisierungsplan und begleiten Dich bis zur Auszahlung. Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

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